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Pfarrerin Julia Kaiser:

"Ich bin ab dem 21. August wieder für die Gemeinde da, worauf ich mich sehr freue."

„Eigentlich habe ich keine Zeit. Es gibt so viele Dinge, die im ganz normalen Alltag bewältigt werden müssen. Soll ich mir da wirklich noch mehr aufladen? Außerdem müsste die Kirche sich mal verändern. Es gibt so wenig, das mich dort anspricht und doch gleichzeitig so viel Wertvolles und Traditionsreiches. Es wäre doch schade, wenn das alles völlig verloren gehen würde.“

Wenn Ihnen diese Gedanken bekannt vor kommen, dann sind Sie genau der richtige Kandidat oder die richtige Kandidatin für den Kirchenvorstand, der im September diesen Jahres gewählt wird. Der Kirchenvorstand hat viele wichtige Aufgaben, leitet gemeinsam mit der Pfarrerin die Gemeinde, bringt neue Ideen ein, gestaltet das Gesicht der Gemeinde vor Ort und beschäftigt sich mit der Frage „Was für eine Kirche wollen wir sein?“

Für die Wahl im September benötigen wir 19 KandidatInnen. Zu unserer großen Freude haben sich bereits 13 Gemeindeglieder für das Amt interessiert und sich auf die Liste setzen lassen, davon jedoch erst jeweils eine Person aus den Dörfern Motzfeld und Lautenhausen.

Unsere Kirchengemeinde am Dreienberg macht aus, dass wir aus vier Dörfern rund um den Dreienberg bestehen. Jedes Dorf hat seine eigene Geschichte, lieb gewonnenen Traditionen und vor allem Menschen, die dort leben und für die Kirche wichtig ist. Damit das so bleibt und die kleinen Kirchen nicht irgendwann verloren gehen und weiterhin Fürsprecher haben, die sagen „Wir sind wichtig! Kommt doch zu uns!“, ist es grundlegend, dass Menschen aus den kleineren Dörfern den Mut haben, sich auf das Amt des Kirchenvorstehers/ der Kirchenvorsteherin einzulassen.

Wenn Sie Fragen haben, sich grundsätzlich für das Amt interessieren, aber noch Bedenken anmelden müssen, dann rufen Sie sich gern im Pfarramt an oder schicken eine email (06674/266 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Wir freuen uns über neue Gesichter und vor allem über Menschen, die bislang mit Kirche „nicht so viel am Hut“ hatten.

Viele liebe Grüße

Julia Kaiser

PS: Und weil ich ständig gefragt werde: Nein, wir ziehen nicht weg und bin ab dem 21. August wieder für die Gemeinde da, worauf ich mich sehr freue.  :-)

KV Wahl 2019 1

„Gemeinsam singen“ – so ganz ohne Auftritt, ohne Zwang – einfach nur aus Freude am Singen. Das wollen wir. Die Lieder aus dem neuen Gesangbuch (EG+) kennen lernen, aber auch altvertraute Kirchenlieder wieder zum Klingen bringen, uns auch einmal über die Texte der Lieder unterhalten, Raum und Zeit haben, um die Seele zum Klingen zu bringen.

Dazu sind Sie ganz herzlich eingeladen immer im 2-Wochen-Rhythmus donnerstags um 19:30 im Gemeindehaus.


Nächste Termine:
Donnerstag   15. August um 19:30 im Gemeindehaus

Donnerstag   29. August um 19:30 im Gemeindehaus

Donnerstag   12. September um 19:30 im Gemeindehaus

Donnerstag   26. September um 19:30 im Gemeindehaus

KIDS CLUB FRIEDEWALD

Ev. Gemeindehaus Friedewald (Pfarrweg 1)

**Veranstaltungen** mit den 2 Sternen finden im Jugendhaus gegenüber der Kita Friedewald statt.

…für Menschen ab 6 Jahren

Freitags 15:00 - 17:00 Uhr

14. Juni 2019

Kinderfilmnachmittag - mit Popcorn

28. Juni 2019

Pack die Badehose ein… Wir treffen uns am Schwimmbad in Schenklengsfeld (Eintrittsgeld nicht vergessen)

Teens Club Kuppenrhön

Altes Kino, Hersfelder Straße 9

…für Teens

montags 18:00 - 20:00 Uhr

04.03.19, 25.03.19, 01.04.19, 06.05.19, 27.05.19, 03.06.19, 17.06.19

Ev. Ortsjugendpflege Kuppenrhön

Alexandra Eger-Römhild

Jugendbüro: Hersfelder Str. 9, 36277 Schenklengsfeld

mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

homepage: www.ortsjugendpflege-kuppenrhoen.de

Weihnachten ist die Geburt eines Kindes. Aber nicht irgendeines Kindes, sondern die Geburt von Jesus Christus. In ihm ist Gott ein Mensch geworden. Das heißt, der große Gott, der Schöpfer von allem, vom Urknall bis zu jedem einzelnen Geschöpf, kam als Baby zur Welt. Er war ein Mensch wie wir alle, von der Windel bis zur Bahre. Mit Freud und Schmerz, mit wachsen und lernen. Und warum das alles? Damit wir Gott kennenlernen. Damit wir lernen können, Gott zu vertrauen und unser Leben ohne Angst und in Kraft zu leben.
Aber warum macht sich Gott so klein? Warum kommt er nicht in aller Herrlichkeit, beseitigt mit einem Schlag das Böse und zwingt uns, gut zu sein?
Die Bibel antwortet von der ersten Geschichte an mit unserer Freiheit. Zur Freiheit sind wir geschaffen. Frei, zu entscheiden. Frei, wir selbst zu sein. Frei, wir selbst zu werden. Und dazu gehört eben auch die Freiheit, falsch zu entscheiden. Fehler zu machen. Nur das läßt auch das Gute etwas Besonderes sein. Nur weil wir auch anders könnten, sind unsere Entscheidungen eigene Entscheidungen. Nur weil wir auch anders sein könnten, sind wir so, wie wir sind, etwas Besonderes, ist jeder Mensch etwas völlig Eigenes, ein unverwechselbares Individuum.
Und die Weihnachtsgeschichte zeigt, daß Gott genau das will. Wir dürfen und wir sollen eine eigene Persönlichkeit entwickeln. Mit Ecken und Kanten, mit Fähigkeiten und Dingen, die wir nicht können. An Weihnachten kommt Gott in diese Welt. Und er kommt als das kleine Kind in der Krippe, als der Heiland des Friedens. Gott zeigt uns damit, wer er ist und was er will:
Er vernichtet nicht das Böse, er stärkt das Gute! Damit gibt Gott uns Raum zum Leben. Damit gibt er uns Verantwortung für uns und diese Welt. Denn das Böse sind ja nicht immer nur die anderen! Und auch das Böse – auch in uns selbst – formt unseren Charakter mit. In der Weise, wie wir uns dagegen stemmen, wie wir es aushalten oder ihm nachgeben. Oft ist es schwer auszuhalten. Manchmal mag man daran verzweifeln. Aber immer wieder können wir erleben, daß Gott Menschen besondere Kraft zukommen läßt, die besonders schwer zu tragen haben. Und Gott läßt das Böse nicht gewähren. Er setzt ihm Grenzen. Nicht durch Gewalt, die vom Himmel kommt und alles zerstört. Sondern indem er das Gute stärkt, indem er Kraft gibt denen, die widerstehen oder zu tragen haben. Indem er Herzen gewinnt durch sein Wort und durch das, was wir erleben.
Er vernichtet nicht das Böse, er stärkt das Gute. Darauf können wir uns verlassen. Und das dürfen wir hören und feiern, wenn es wieder Weihnachten wird – im Kalender oder in unserem Leben.


Pfr. Christoph Rode

   
© Ev. Kirchengemeinde am Dreienberg Friedewald