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Am Dienstag, den 15. Juni 2021, trafen sich die Konfirmandinnen & Konfirmanden zum Konfi Club.

Gemeinsam mit Alexandra Eger-Römhild & Petra Schneider sowie André Güth bauten sie tatkräftig einen Rosenbogen, an dem sich die gleichzeitig gepflanzte Weinrebe demnächst entlangschlängeln soll. Mit Teamwork & Handarbeit konnte der Kirchgarten so um einen schönen Platz zum Sitzen bereichert werden, da der Rosenbogen gleich noch über eine Sitzbank verfügt. In der Zukunft hoffen wir, dass die Trauben der gepflanzten Weinrebe beim Abendmahl verspeist werden können.

Vielen Dank für die Unterstützung durch Ortsjugendpflege & Kirchenvorstand, genauso wie den Konfirmanden, die sich hochmotiviert auf das Projekt eingelassen haben. Das Projekt wurde aus der Kollekte für die Konfirmandenarbeit finanziert. Vielen Dank an die Spender!

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Orgelmusik und bunte Lichter gingen an, wenn man an Palmsonntag die Kirche betreten hat. Auf dem Boden hinter dem Altar lagen im Abstand Holzscheiben, auf jeder etwas anderes zu sehen: Die „Ostergeschichte“ – vom Einzug, dem letzten Abendmahl, die Verhaftung im Garten Gethsemane, die Kreuzigung bis zur Auferstehung Jesu war wunderschön auf den Scheiben dargestellt. Zwischendrin ist das große Holzkreuz mit kleinen bunten Papierkreuzen verziert, die die Kinder eine Woche zuvor mit einem Brief erhalten und gestaltet haben. Auf dem Altar standen kleine Tontöpfe, ein „Osternest-Bausatz“ mit Kresse für zuhause.

An Gründonnerstag wurde in einem Zoom-Gottesdienst Abendmahl gefeiert. Brot und Wein wurden dabei virtuell vor dem Bildschirm geteilt, was jeder Gottesdienstteilnehmer im eigenen Wohnzimmer bereitgestellt hatte.

An Karfreitag kam wieder die Lautsprecheranlage in Friedewald zum Einsatz, um eine Audio-Andacht abzuspielen. Zudem konnte man sich in der Kirche in Friedewald ein Kreuz und eine Broschüre „Karfreitag auf dem Weg“ für den Bibelweg mitnehmen. 5 Stationen wurden darin mit der Geschichte zum Leidensweg Jesu, einem Impuls zum Nachdenken und In-sich-gehen und einem Gebet beschrieben.

Und auch der Ostersonntag war wieder vollgepackt mit tollen Angeboten in allen Kirchen. Zum einen war die Ostergeschichte zu hören, überall brannten die Osterkerzen und man konnte sich ein Osterlicht für zuhause mitnehmen. Um 06:00 Uhr läuteten in allen Ortsteilen die Glocken und um 11:00 Uhr trafen sich die Gottesdienstteilnehmer wieder vor dem Bildschirm zu einem Zoom-Gottesdienst zum Thema „Hoffnungsträger*in“. Ostern zum Mitnehmen, eine Andacht, sowie ein Segensbändchen gab es in Friedewald und die Kinder konnten sich nach Anmeldung ein Osterpäckchen in ihrer Kirche vor Ort abholen.

Insgesamt war es wieder eine Osterzeit mit vielfältigen Angeboten – alle auf Abstand und für jeden etwas dabei.

(Sarah Schmidt)

 

     

Am 05.03.2021 um 15:00 Uhr haben wir uns auf zoom mit den Kindern von Kibiz und Kidsclub getroffen, um einen Kindergottesdienst zum Weltgebetstag zu feiern. Wir hörten von Vanuatu, wie die Menschen dort leben und von Gott, auf den sie trauen. 

Wer den Gottesdienst selbst erleben möchte, findet hier den link. Außerdem ist zu sehen, was die Kinder aus dem Inhalt der Tüten gemacht haben, welche sie vorher bekommen haben.

(Alexandra Philipp)

https://youtu.be/nTj2egmaX4g

 

Weltgebetstag2021

Aufgrund des verlängerten Lockdowns finden bis auf Weiteres keine Präsenzgottesdienste statt.

Wir bieten Ihnen folgende Alternativen an:

 

1. Audio-Andachten

Jeden Sonntag erwartet Sie eine Audio-Andacht, die Sie in den Kirchen in Friedewald (täglich von 10:00-18:00 Uhr), Hillartshausen und Motzfeld (sonntags von 10:00-18:00 Uhr) anhören können.

2. Andacht für zuhause

Die Andacht ,,Licht der Hoffnung" wird weiterhin sonntags per Email, Whatsapp oder Brief verschickt. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Pfarramt.

3. Zoom-Gottesdienst

In Kooperation mit dem Kirchspiel Schenklengsfeld findet jeden Sonntag um 11:00 Uhr ein zoom-Gottesdienst statt. Sie sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen:

Wie Sie teilnehmen können:

Sie gehen sonntags ab 10:45 auf www.kirchspiel-schenklengsfeld.de und klicken auf den link zum zoom-Gottesdienst oder Sie gehen direkt über www.zoom.us und geben die erforderlichen Daten ein: 

Meeting ID: 916 9472 4606 Kenncode: 965371

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Am Heiligen Abend gehört für viele von uns der Gottesdienst, die Andacht oder der Wunsch ganz nah bei Gott zu sein, so eng zusammen, wie kaum an einem anderen Tag. Doch wie kann ein Krippenspiel funktionieren mit Abstand und unter Einhaltung aller Hygieneregeln? Und wie kann man einen Gottesdienst „live“ feiern? Eine gute Möglichkeit schien eine Open-Air-Variante auf dem Schlossplatz zu sein und auch ein Krippenspiel konnte an diesem besonderen Ort irgendwie stattfinden. So schrieb Pfarrerin Julia Kaiser kurzerhand eine moderne Fassung der Weihnachtsgeschichte, die von einigen aktuellen und ehemaligen KonfirmandInnen mit Geschwistern aus den Fenstern des Heimatmuseums vorgelesen werden konnte. Die Geschichte begeisterte im Familien-Gottesdienst um 16.00 Uhr etwa 70 Eltern, Großeltern und Kinder mit Corona-Witz und -Charme. Man hätte meinen können, dass so eine Situation mit Lock-down und allen Auswirkungen wie Beherbergungsverbot in Risikogebieten tatsächlich auch vor 2000 Jahren denkbar gewesen wäre. Leider durften die vertrauten Weihnachtslieder auch draußen nicht laut mitgesungen werden. Doch ein engagiertes Summen zum vorgetragenen Text von Julia Kaiser und der Instrumentalversion vom Band war rundum zu vernehmen. Langsam wurde es dunkler und die Beleuchtung des Schlossplatzes und der Burg kamen feierlich zur Geltung und verabschiedete alle Familien und ungeduldigen Kinder stimmungsvoll in den Heiligen Abend nach Hause…

… bis dann um 18.00 Uhr die Glocken zur Christmette läuteten. Wir konnten auch hier wieder etwa 80 BesucherInnen begrüßen. Der große Schlossplatz ließ die Gemeinde gar nicht so zahlreich erscheinen, doch so wurde der erforderliche Abstand mit Maske problemlos eingehalten. Zum Eingang, wo alle mit ihren Eintrittskarten registriert wurden, erhielt jeder eine kleine rote Schleife, die zwar auch für Weihnachtsgeschenke eine Verwendung gehabt hätte, aber in der Andacht noch eine besondere Bedeutung haben sollte. Nachdem alle ein Plätzchen gefunden hatten, ob mit oder ohne Klappstuhl, hörten wir jetzt das Krippenspiel einmal in digitaler Form und die Weihnachtslieder wurden von Pfarrerin Julia Kaiser gesungen und inspirierten wieder zum Mitsummen. „O du fröhliche, o du selige“ und was war jetzt mit der Schleife? Eine Schleife ist eine Verschönerung für ein Geschenk, eine Geste, die dem Beschenkten zeigt, hier hat sich jemand viel Mühe für mich gegeben… aber eine Schleife ist auch ein Band, das so geschlungen ist, dass man es ganz leicht lösen kann, im Gegensatz zu einem Knoten, und dessen Wirrungen man nicht sofort erkennt. Die Beziehung zu Gott kann man vielleicht mit einer Schleife vergleichen, ein Ende ist bei ihm, ein Ende ist bei uns. Betrachtet man nun die Schleife, mit seinen Verschlingungen, ist es auf den ersten Blick nicht ersichtlich, dass es sich um ein einziges Band handelt, das uns mit ihm verbindet. Doch dann geschieht von Zeit zu Zeit ein Wunder und die Schleife löst sich und man erkennt wieder, was einem vorher sinnlos erschien. Gerade an Weihnachten scheint so ein Wunder sichtbar geworden zu sein, mit dem Jesuskind in der Krippe…

Nach einem stimmungsvollen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ konnten wir uns an diesem Abend voller Weihnachtsfreude auf den Nachhauseweg begeben und es war ein wundervolles Gefühl trotz aller ungewohnten Umständen, den Heiligen Abend in diesen Andachten feiern zu dürfen.

(Andrea Göbel)

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